Sonntag, 1. August 2010

Parodontologie an Implantaten


Problemstellung:

Um eine lange Haltbarkeit von Implantaten zu gewährleisten, muß das Gewebe um das Implantat herum gesund sein.
Wir sprechen von einem gesunden Gewebe, wenn das Zahnfleisch eng am Implantat anliegt, und frei von Entzündungszeichen wie Schwellung, Rötung, Blutung oder gar Eiterung ist. Der Knochen und das Zahnfleisch sollten das Implantat vollständig bedecken.
Viele Patienten haben im Alter mit Osteoporose, Diabetes und andere Grunderkrankungen die die Abwehr beeinträchtigen zu tun. Knochenverlust im Kieferbereich ist dann die Folge von Entzündungen.
Durch auf Implantate abgestimmte Mundpflege und professionelle Zahnreinigungen ist es bis ins hohe Alter möglich Zahnfleisch und Knochen am Implantat gesund zu erhalten. Wenn wir unseren Implantat-Zahnersatz nicht richtig reinigen, bleibt Zahnbelag auf der Zahnersatzoberfläche haften. Dieser Belag wird von Bakterien besiedelt. Es entsteht Plaque, also bakterieller Zahnbelag.
Die Bakterien im Plaque verursachen Entzündungen im Zahnfleisch. Es ist leicht geschwollen und blutet bei Berührung mit der Zahnbürste. Einige Patienten denken auf Grund der Blutung an eine Verletzung, und meiden diese Stelle beim Zähneputzen. Das verschlimmert die Zahnfleischerkrankung und die Gefahr der Infektion an anderen Zähnen und Implantaten.
Diese Form der Zahnfleischentzündung nennt der Zahnarzt "periimplantäre Mucositis". Eine bakterielle Infektion, die schnellstens behandelt werden muss. Eine nicht behandelte "periimplantäre Mucositis" breitet sich schnell über das gesamte Bindegewebe und über den Knochen aus. Es entstehen Zahnfleischtaschen in denen sich Zahnstein und Konkremente bilden. Es ist eine "Periimplantitis" entstanden. Unser Immunsystem versucht sich gegen diese Bakterien zu wehren, und es fordert den Körper zur Abstoßung des Implantates auf. Unser Körper aktiviert Zellen die Knochen abbauen. Letztendlich lockert sich das Implantat und fällt aus.
Fazit:
Beugen Sie frühzeitig vor! Wir helfen auch gerne Patienten aus anderen Praxen.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie in einem persönlichen Gespräch ( Tel.: 0234-533044), oder auf folgenden Seiten:

Zahnarzt Bochum & Herne
Zahndoc Leugner
http://zahnimplantate-bochum.eu/
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Mittwoch, 28. Juli 2010

IMPLANTOLOGIE BOCHUM UND HERNE: Spät-, Sofort- und verzögerte Sofortimplantation

Spät-, Sofort- und verzögerte Sofortimplantation


Bis vor wenigen Jahren erfolgte die Versorgung mit Implantaten immer in mehreren Sitzungen. Die Spätimplantation ist auch heute noch bei vielen Implantologen üblich. Der erkrankte Zahn wird gezogen und es wird gewartet bis der Knochen vollständig verheilt ist.
In der Regel wird in der ersten OP-Sitzung dann implantiert. Es wird bei Implantaten im Unterkiefer drei Monate und bei Implantaten im Oberkiefer sechs Monate gewartet, bevor das Zahnimplantat mit einer Krone oder anderem Zahnersatz versorgt wird.
Als Sofortimplantation wird das Einbringen eines Implantates in die frische Extraktionswunde, sofort nach dem Ziehen des Zahnes, verstanden.
Bei einer verzögerten Sofortimplantation liegt ein zeitlicher Abstand zwischen zwei und sechs Wochen zwischen dem Zahnziehen und der Implantation. Sofortimplantationen sind in allen Kieferbereichen möglich. Momentan hat sicherlich das Einzelzahn-Sofort-Implantat im Frontbereich wegen der besseren Ästhetik die größte Bedeutung. 

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie in einem persönlichen Gespräch
(Tel.: 0234-533044) oder auf folgenden Seiten:
Zahnarzt Bochum
Zahndoc Leugner
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Donnerstag, 8. Juli 2010

Urlaubsvorsorge der Implantate in Bochum und Herne


Bald ist es wieder soweit.
Die Sommerferien stehen vor der Tür und Millionen Urlauber freuen sich auf ihren wohlverdienten Sommer-Urlaub. Nichts wäre da unpassender, als das ausgerechnet Zahnschmerzen, oder andere Zahnprobleme, einem die schönsten Wochen des Jahres verderben.
Wir empfehlen deshalb, dass ein Zahnarztbesuch unbedingt zu ihren Reisevorbereitungen gehören sollte! Eine professionelle Zahnreinigung, bei der Ablagerungen und Zahnstein entfernt werden, verhindert Zahnfleischentzündungen und Implantatentzündungen. Der Zahnarzt erkennt eventuelle Probleme im Anfangsstadium und vorhandener Zahnersatz wird noch einmal überprüft.
Im Urlaub sollte die tägliche Mundhygiene nicht vernachlässigt werden. Regelmäßiges Zähneputzen gehört auch im Urlaub selbstverständlich zu ihrem Tagesablauf. Ungewohnt scharfe Gewürze und auch so manche Getränke reizen das Zahnfleisch und die Mundschleimhaut. Hier sollte mit einer entsprechenden Mündspülung Vorsorge getroffen werden. Denken Sie bitte auch an die wichtige Zahnzwischenraum-Reinigung mit z.B. Zahnseide oder entsprechenden Spezial-Bürsten.

Wir wünschen unseren Patienten einen entspannten, erholsamen und beschwerdefreien Urlaub.

Ihre Zahnarztpraxis Dr. Günter Leugner und Andreas Leugner in Bochum-Riemke.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auch gerne in einem persönlichen Gespräch unter Tel. 0234 - 53 30 44, oder auf folgenden Internet-Seiten:

Montag, 7. Juni 2010

Implantologie Bochum/ Herne: Anwendung der Sofortbelastung, www.zahndoc-leugner.de

Sofortbelastung

Unter Sofortbelastung von Zahnimplantaten versteht man die prothetische Versorgung von eingebrachten Implantaten direkt nach dem operativen Eingriff, oder spätestens innerhalb
von 24 bis 48 Stunden.

In den 70 er Jahren gab es erste Versuche zur Sofortbelastung von Implantaten.
In zahlreichen Studien wurde der klinische Erfolg dieser Therapie belegt.
Besonders im Unterkiefer hat sich die Sofortbelastung  zu einer etablierten Methode für die implantat-prothetische Versorgung entwickelt.
Voraussetzung für eine optimale Einheilung im Knochen ist das Implantat-Design,
eine hohe Primärstabilität, also das Vermeiden von Mikrobewegungen. 


Konische Schraubenimplantate mit aufgerauter Oberfläche sind am besten für die knöcherne Einheilung geeignet, da sie die höchste Primärstabilität nach Eindrehen in den Knochen besitzen.
Mikrobewegungen lassen sich durch Implantate in genügender Anzahl und Länge, eine feste Verblockung zwischen Implantat und Abutment, ein gutes Provisorium  und eine weiche Diät vermeiden.  
Die Ergebnisse zeigen, dass für die Sofortbelastung von Zahnimplantaten eine 7 % geringere Implantatüberlebensrate erzielt wird. Die Literatur zeigt deutlich, dass die Sofortbelastung der Implantate im Seitenzahnbereich kritisch zu bewerten ist.
Der Autor vermeidet deshalb die Belastung des Sofortimplantats durch ein gutes Provisorium.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie in einem persönlichen Gespräch,
( Tel: 0234-53 30 44)

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